Schiedel Schornsteinsysteme
Deutschland

 

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Allgemeine Planungshinweise

Behaglichkeit

Die komfortablen Wohnungs-Lüftungssysteme Schiedel AERA tragen entscheidend zur Behaglichkeit in einem Wohngebäude bei, indem diese frische Luft ins Haus führen und verbrauchte Luft heraussaugen. Wichtige weitere Behaglichkeitsaspekte sind:

  • Aufgrund der angepassten, geringen und permanenten Luftbewegung entsteht eine gleichmäßige Temperaturverteilung im Raum. Dies wird von einem guten Wärmeschutzniveau des Gebäudes positiv unterstützt.
  • Gleichzeitig wird durch die Konstruktion und Positionierung der Zuluftelemente das Zugluftrisiko minimiert. Dies wird neben der langjährigen Erfahrung auch von verschiedenen theoretischen und praktischen Untersuchungen bestätigt.
  • Ein weiteres wichtiges Behaglichkeitskriterium stellt die relative Luftfeuchtigkeit dar. Der Mensch fühlt sich in einem Bereich von 35 bis 60 % rel. Luftfeuchte wohl (die Lufttemperatur sollte dabei zwischen 20 und 22 °C betragen). Das Schiedel Lüftungssystem Classic kann in seinem Luftvolumen manuell so angepasst werden, dass sich die relative Luftfeuchtigkeit im Behaglichkeitsrahmen bewegt. Das System AERA Comfort regelt dies bequem dezentral ohne Eingreifen des Bewohners.
  • Das Absaugen verbrauchter Luft sorgt dafür, dass unangenehme Luftgerüche, insbesondere in WC-Räumen, zuverlässig noch am Entstehungsort abgesaugt werden.
  • Ruhe trägt ebenfalls massiv zur Behaglichkeit bei. Da die frische Luft über die Zuluftelemente ins Haus gelangt, können die Fenster geschlossen bleiben. Somit sorgt Schiedel AERA neben Schallschutz auch für
    • den Schutz vor Insekten (integrierte Insektengitter in den Zuluftelementen)
    • den Einbruchsschutz (Fenster können auch bei Abwesenheit geschlossen bleiben) und
    • die Verminderung des Polleneintrags (durch die optionalen Filter bei AERA Classic).


Schallschutz

Geräusche von Geräten in fremden Nutzungseinheiten   (DIN 1946-6:2009-05)

Zur Einhaltung des Schallschutzes gegenüber fremden Nutzungseinheiten sind die Bestimmungen der Normenreihe DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“ zu beachten.

Geräusche von Geräten in der eigenen Nutzungseinheit (DIN 1946-6:2009-05)

Der Schallschutz im eigenen Wohnbereich muss vereinbart und bei der Planung berücksichtigt werden.

Schallübertragung über Zuluftelemente (sinngemäßer Auszug aus DIN 1946-6:2009-05):

Die vorgegebene Schalldämmung einer Außenwand einschließlich Fenster darf durch den Einbau von Zuluftelementen nicht verschlechtert werden. Bei einer Kombination von Zuluftelementen und Fenstern in Gebäudefassaden mit unterschiedlichen Dämmungen und Flächen ist das resultierende Schalldämm-Maß R’w,res nach Normenreihe DIN 4109 zu ermitteln. Das geforderte resultierende Schalldämm-Maß R’w,res Wand / Fenster darf hierbei nicht unterschritten werden.

Schallübertragung über die Leitungsführung

Konstruktionsbedingt ist eine Schallübertragung außerhalb der von der DIN 1946-6:2009-05 vorgegebenen Grenzwerte ausgeschlossen (vorausgesetzt, die Planungs- und Verarbeitungsvorgaben wurden eingehalten).

Möglichkeiten des erhöhten Schallschutzes

 

Durch Sonderbauteile lassen sich auch Anforderungen an besonderen Schallschutz realisieren. Kontaktieren Sie dazu bitte Ihren Schiedel Verkaufsberater (www.schiedel.de Rubrik „Kontakt“)

             

Brandschutz

Die AERA Wohnraumlüftung eignet sich für den Einbau in Wohngebäude, an die keine Anforderungen an den Brandschutz gestellt werden.

 

Die Bauvorschriften der jeweiligen Bundesländer sind zu beachten!

                  

Pollenverminderung

Bei der Verwendung von Filtern zur Verminderung des Polleneintrags ist die Anzahl der Zuluftelemente in den betreffenden Räumen den Erfordernissen anzupassen. Die Verwendung dieser Filter ist zusammen mit raumluftabhängigen Feuerstätten / raumluftunabhängigen Festbrennstofffeuerstätten nicht möglich.

 

 
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