Wenig Probleme bei hohen Abgastemperaturen
Bis Anfang der 60er Jahre wurden Schornsteine überwiegend einschalig ausgeführt. Wegen der hohen Abgastemperaturen der Feuerstätten gab es damit kaum Probleme. Mit der verstärkten Einführung der Ölfeuerungen kam es zunehmend zu Schonsteinschäden.
Sinkende Temperaturen – zunehmende Schäden
Niedrige Abgastemperaturen, geringere Abgasmassenströme und der damit verbundene Kondensat- und Säureanfall, führten zu Durchfeuchtungen und Versottungen. Der zweischalige und der dreischalige Schornstein trugen dazu bei, die aufgetretenen Schwierigkeiten in den Griff zu bekommen.
Sinkende Abgastemperaturen sorgen für Probleme
Die neuesten Kesselentwicklungen bringen eine nochmalige Senkung der Abgastemperaturen. Brennwertkessel nutzen die Kondensationswärme der Abgase und weisen sehr niedrige Abgastemperaturen auf.
Kondensatanfall trotz guter Dämmung
Dies bedeutet, dass trotz guter Wärmedämmung im Schornstein Abgastemperaturen unterhalb des Wasserdampftaupunktes und damit Kondensatanfall im Schornstein nicht ausgeschlossen werden können.
Vielfalt bei Feuerungsanlagen
Die Palette der angebotenen Feuerstätten ist in den letzten Jahren erheblich vielfältiger geworden. Feuerstätten für Kohle, Holz und Stroh mit hohen Abgastemperaturen stehen modernen Brennwertgeräten mit extremer Wärmeausnutzung gegenüber. Schornsteine für derart unterschiedliche Beanspruchungen müssen wegen der Ablagerung von Ruß sicher auszubrennen sein. Sie müssen also sehr hohen Temperaturen standhalten, dabei aber auch die Probleme niedriger Abgastemperaturen dauerhaft lösen.
Das Anforderungsprofil
Um die Betriebssicherheit langfristig zu gewährleisten, sollten Schornsteine
Schornsteinsysteme für heute und morgen
Die Schornsteintechnik muss diesen Tatsachen Rechnung tragen. Jeder neue Schornstein hat deshalb nicht nur die heutigen Anforderungen zu erfüllen, sondern muss auch den erkennbaren künftigen Entwicklungen gerecht werden.