Schiedel Schornsteinsysteme
Deutschland

 

Die Entwicklung/erhöhte Anforderungen

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Erhöhte Anforderungen erforderten zweischalige Systeme

Der zunehmende Einsatz von Ölfeuerungsanlagen erforderte jedoch – neben der Stand- und Brandsicherheit – auch noch die Säurebeständigkeit. Dies führte zum zweischichtigen Schornstein. Das Innenrohr aus Schamotte erfüllte die Anforderungen hinsichtlich der Säurebeständigkeit, der Außenmantel die Forderung der Standsicherheit und beide Bauteile gemeinsam brachten die Brandsicherheit.

Heute überholt

Ein- und zweischichtige Schornsteine sind heute noch zugelassen und in den einschlägigen technischen Regelwerken beschrieben. Für moderne, energiesparende Feuerstätten sind sie jedoch praktisch überholt.

Innovationen durch Energiekrisen

Die Energiekrisen der siebziger Jahre hatten Weiterentwicklungen der Feuerungstechnik zur Folge. Sie führten schließlich dazu, dass Heizkessel mit besserer Energieausnutzung und niedrigeren Abgastemperaturen auf den Markt kamen. Dieser Trend brachte auch den dreischaligen Schornstein.

Der dreischalige Schornstein

Bei diesem System wird das Innenrohr aus Schamotte mit einer speziellen Wärmedämmschicht umgeben. Sie sorgt dafür, dass die gering temperierten Abgase im Schornstein nicht zu stark abkühlen und sicher und schadlos über das Dach abgeführt werden. Hierbei muss die Wärmedämmschicht gewährleisten, dass die zur Aufnahme von Wärmedehnungen notwendige Beweglichkeit der Innenschale gegeben ist.

Die Verbrennungsluft kommt hinzu

Durch die immer dichtere Bauausführung muss der heutige Schornstein neben der Abgasabführung die Verbrennungsluftzuführung gewährleisten können. Bei diesem System wird das Innenrohr aus dünnwandiger Keramik von einem Ringspalt umgeben. In diesem Ringspalt wird die Verbrennungsluft geführt und vorgewärmt. Die Außenschale besteht aus einem Leichtbetonmantelstein mit integrierter Schaumbetonwärmedämmung.

 
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